ich bin multijobber mit zeitproblematik und in sachen grafik-design unterwegs. ich trenne nicht mehr zwischen beruf und freizeit, das wäre zu kompliziert.

das einfache und übersichtliche interessiert mich und so ordne ich die dinge, die mir zugetragen werden: text und bild, farben und formen.
das ist alles. das ergebnis mache ich ab und zu sichtbar – hier im blog.
montag 20. juni 2011

fish_art





schwimmen, tauchen - gegen den strom




















montag 20. juni 2011

erika






... man könnte es "back to the roots" nennen.
nach vielen jahren verstaubten daseins im keller, bekam die alte "erika" im digitalen zeitalter ihren wohlverdienten neuen auftritt.

ich habe beschlossen, fortan meine geschäftliche korrespondenz mit der alten schreibmaschine zu erledigen.
schon allein das wunderbare, fast meditative klappern, das "bing" am ende der zeile, klingt wie feine musik, beruhigt und erfreut zugleich.
"erika" besitzt die für schreibmaschine übliche besonderheit, dass manche buchstaben leicht versetzt aufs papier erscheinen. bei ihr ist es das grosse "E" (vielleicht wegen ihren namen). ausserdem sind punkte grundsätzlich löcher - wie schön!

als side-effect trainiert man mit "erika" automatisch die fingermuskulatur. die kraft, die man aufbringen muss um die taste zu bewegen ist man von geschmeidigen computer-tastaturen nicht mehr gewohnt. für mich persönlich bringt das den vorteil, dass ich ausserdem meine finger fürs flötenspiel kräftige. meine gestrenge lehrerin wird erfreut sein.
hinzu kommt, dass man sich selbst zu mehr disziplin erzieht, denn das einmal getippte wort, oder satzzeichen, ist erbarmunglos aufs papier gestanzt - unlöschbar (ausser vielleicht mit tippex :-)) und sofort präsent, nicht erst nach dem ausdrucken.

so dann - nun frisch ans werk.
es wartet die erste rechnung, die zu schreiben wäre.






















dienstag 10. mai 2011

no internet, no tel., no tv, no pixel






es ist mal wieder soweit. dringend notwendiges RESET. ich setze mich ab - bis sonntag. es gibt viel zu überlegen, einiges zu entscheiden, weichen zu stellen. deshalb bin ich für ein paar tage offline.






















dienstag 19. april 2011

spaceshot






bunte ostereierfarbe durchdringt die atmosphäre und beseitigt das grau - für ein paar tage oder länger.






















donnerstag 14. april 2011

schnee von gestern



























montag 11. april 2011

alles verändert sich ...



geister-design

...wenn DU es veränderst.






















donnerstag 07. april 2011

immer entspannt bleiben ... sehr wichtig!









der frühling, die sonne, der blaue himmel, die wärme.
die kunst, unangenehmes von angenehmen hin und wieder abzukoppeln.






















dienstag 05. april 2011

scholle





habe endlich meine webseite www.martina-scholle.de eröffnet.

am diesen und weiteren fischen (erstellt mit illustrator) wird noch gearbeitet.






















Mittwoch 23. märz 2011

gesetzte ausser kraft







seltsames phänomen des spühllappens.

minutenlang stand er auf der kante im spühlwasser. kurz bevor es begann, unheimlich zu werden, machte ich dieses photo um diese merkwürdigkeit zu dokumentieren.






















montag 14. märz 2011

das güldene schwert





es ist soweit. ich ziehe das güldene schwert und lege die eiserne rüstung an. für komplizierte zeiten bedarf es speziellen schutz

in kürze beginne ich mit der tai chi schwertform!






















mittwoch 23. februar 2011

lesezeit





für die geister-design webseite ist dieses buch entstanden. gezeichnet mit adobe illustrator.






















montag 14. februar 2011

die messer sind gewetzt





der langersehnte schmiedekurs fand am wochenende statt...

... und mit viel mühe, kraft und ausdauer, entstanden...

... zwei messer, auf die ich echt stolz bin!






















9. februar 2011

beGEISTert





... und wieder gibt es neuigkeiten auf meinen geister-design seiten.
diese webseiten dienen mir zur entspannung, zur weiterbildung, zum test, zum spiel.
ich habe durch geister-design schon viel gelernt.






















2. februar 2011

gagist





ich bin gagenempfänger - seit nunmehr fast 22 jahren. vielleicht gibt es bald probleme. dann werde ich in meinem neu eingerichteten blog (www.gagist.de) darüber schreiben.

momentan gibt es nur einen platzhalter, der den platz hält, bis es losgeht.






















25. januar 2011

die folterkammer





habe mich in den letzten tagen mit der einrichtung der folterkammer für mein geisterschloss (geister-design.de) befasst.
die picasso künstlerbücher im museum brandhorst gaben den letzten kick. ich besuchte die ausstellung letzten sonntag.
sie berührte mich auf seltsame weise.






















19. januar 2011

NEU NEU NEU





meine geister-design website im neuen gewande. viel spaβ allerseits.






















10. januar 2011

medizinische zeichnung





der montag im beginnt mit einem auftrag einer medizinischen zeichnung der galle. ich freue mich auf den zeichenauftrag um mal wieder von der krampfigen programmiererei loszukommen - wenigsten für eine zeit lang.

ich suche mir gute musik im webradio aus, schaue mit schaudern aus dem fensterspalt meines graphiklabors in die tanzenden schneeflocken und lege dann mal los.

hier ist das fertige produkt. - wie versprochen ...






















05. januar 2011

gefällt dir?





... dafür ist der button unten links vorgesehen.
so ! damit habe ich nun dem frisch gebauten blog auch noch ein wenig interaktivität hinzugefügt.






















neujahr 2011

prooooost 2011





zu beginn eines neuen jahres, sollte man sich von überflüssigen ballast befreien. ich befreite mich von wordpress. der grund: viel zu überdimensioniert, viel zu schwer, viel zu laaaaaaaaaangsam vermutlich wegen viel zu viel schnickschnack. tausend unnötige funktionen und jede menge müll im background, im backend, im frontend, oder wie auch immer.

heute sollten webseiten schnell laufen, übersichtlich sein und spaβ machen.
also war eine meiner ersten aktionen des frischen jahres 2011 ein von wordpress befreites blog, mit dem ich wieder entspannt arbeiten kann.

ich freu mich drauf.






















heiligabend 2010

frohe weihnachten





schöne bescherung

dienst beim beim fernsehen.
trotzdem, die stimmung ist den umständen entsprechend okay.






















freitag, 17. september 2010

ohne worte - an der pforte







freiheit!

ich habe die pforten in die vorrübergehende freiheit durchschritten. zwei wochen und zwei tage klinke ich mich nun aus um mein reset durchzuführen. die klinikpforte durchschritt ich schon am donnerstag um kurz nach 12:00 uhr die fernseh-pforte war heute kurz vor sechs fällig.

gutes gefühl! ich melde mich nach dem reset zurück – glaube ich.






















Montag, 13. september 2010

das wetter nervt…





der sommer ist endgültig vorbei. man hofft still auf einen guten herbst. es scheint allerdings im selben stil weiterzugehen: nach zwei tagen schönes wetter, 10 tage regen. egal! der urlaub naht und ich freue mich drauf. das wetter ist mir (fast) egal. das wochenende beim fernsehen (einschliesslich 11. september) ist überstanden. ich hoffe, dass ich in meinem klinikjob zur wochenmitte alles zu einem sinnvollen abschluss bringen kann, dann noch zwei tage abendschau zum runterkommen und … tschüss … offline …reset … relax … download und dann in aller ruhe neues programm starten.

freitag nach der abendschau ist definitiv urlaubsbeginn. da melde ich mich nochmal.

dieses foto entstand im foyer meines senders. dort gibt es ein oberlicht, worauf sich dies und das sammelt und dadurch die welt noch ein wenig bedrohlicher aussieht. im hintergrund der sendeturm.






















09. september 2010

wochenende online





etwa einmal im monat verlege ich mein lebens- und arbeitsfeld zum fernsehen um online-grafiken zu fabrizieren. ein arbeitsplatz direkt neben dem sendeturm. fast immer ist es eine strecke von donnerstag bis sonntag.

die miniaturen zeigen die anzahl der grafiken, die an einem wochenende entstanden sind. grafik am fliessband für die schnellen medien der heutigen zeit.

nächste woche noch arbeiten, dann warten gut zwei wochen urlaub auf mich und wenn ich dieses wochenende überstanden habe, ist definitiv land in sicht.






















Dienstag, 07. september 2010

das wetter nervt…





das schild hängt in einem aufzug, der zwischen 2. untergeschoss und 4. stock unermüdlich hin- und her fährt. man hat also maximal sechs stationen zeit, sich dieser art bildlich zu äussern. es gibt natürlich noch die möglichkeit, eine weile einfach den fuß in die türe zu stellen um weiterzumalen – okay.

der aufzug wird sehr oft benutzt und man wundert sich manchmal, ob die fahrten, die er am display anzeigt, sich in sinnvoller reihenfolge befinden. man hat allerdings das gefühl dass, während er munter durch die gegend fährt, er vielleicht aus versehen doch in der fünften etage gelandet ist!! in der vierten befindet sich auf jeden fall ein hubschrauberlandeplatz. von dort hätte man ggf. die möglichkeit, noch höher hinauf zu kommen. das sind so die gedanken, die man sich macht, während man auf ihn wartet. auch um diesen kleinen ärgernissen auszuweichen habe ich mir vor längerer zeit die regel erstellt, 50% des ärgers zu entgehen indem ich aufwärts zu fuß laufe. mein bildschirmarbeitsplatz verschafft mir zudem ein defizit an fitness und da wäre der nebeneffekt in sachen kondition vielleicht ja auch nicht schlecht. bin zwar nicht übergewichitg, doch sportlich auch nicht gerade. wenn ich etwas aber nicht mag, dann sind es fitness-studios, in denen man in so einem glaskasten innerhalb einer mehr oder wenig gut durchtrainierten gruppe turnt und von vorne böse kommandos erschallen, wie sie sonst nur in der kaserne hörbar werden. also baue ich mein “sportprogramm” so gut wie möglich in meinen grauen alltag ein: ich fahre, wenn möglich mit dem rad zur arbeit oder gehe die sieben kilometer zu fuß nach hause. ich benutze die treppen, wie gesagt, und wenn ich mit der u-bahn unterwegs bin, verzichte ich großzügig auf den sitzplatz und versuche, ohne mich festzuhalten oder anzulehnen, durchzukommen (tipp von einer physiotherapeutin. schult die tiefen muskelschichten besser als pilates und macht spaß). mit der straßenbahn habe ich dieses spielchen auch schon versucht – eine echte herausforderung! man muss nur in kauf nehmen, dass man eventuell auf den schoß eines passagiers landet, aber dieses risiko kann man eingehen, finde ich.






















21. august 2010

back to work - zollverein





der plan ist aufgegangen (ich berichtete einen artikel zuvor). ich war ein paar tage in der alten heimat – im wilden westen – im ruhrpott. dort habe ich mir u.a. arbeitstätten etwas anderer art angeschaut: grob, laut, dreckig, heiß und gefährlich, aber schön. als ich klein war und unmittelbar dort wohnte, waren diese stätten für mich mit einem werkstor verschlossen. jetzt kann man da rein und inmitten großer maschinen ruhe finden.






















19. august 2010

offline





land in sicht! wenn auch noch leicht verschwommen. die augen gereizt, der nacken verspannt, der fuss defekt und überhaupt… ich entdecke an mir eine gewisse gereiztheit. ich tippe so schnell in die computertasten, dass ich ständig buchstaben verdrhee, verdreeh … ich meine VERDREHE (himmel, nochmal). nachts träume ich von menüleisten und schneide unentwegt dinge aus. selektiere objekte, sehe kollegen und chefs. zum glück sind es keine alpträume, noch nicht einmal unruhige oder unangenehme träume, doch trotzdem: es wird zeit, die maschine mal runterzufahren und ein neues programm zu starten, dass da heißt: offline! sieben tage habe ich mir freigeschlagen. es ist wirklich nicht viel, ich spreche auch nicht von einer auszeit – nein – ich möchte nur ein kleines reset durchführen und mal sieben tage nicht in die computermühle schauen. stattdessen möchte ich mir dinge anschauen. kunst, architektur, wasser; und ich möchte alte freunde treffen, kaffee trinken, reden, schauen, entspannen eben. ich habe den verdacht, dass nach über zwanzig jahren (!!) in sachen grafik unterwegs und seit über zwanzig jahren vorm computer, die ersten ebengenannten langzeitschäden ans licht kommen. (den defekten fuss mal ausgeschlossen, der kommt vom übertriebenen fitnesswahn). so what. in etwa fünf stunden bin ich offline – und das für ganze sieben tage.






















Dienstag, 30. juli 2010

das wetter nervt…





das wetter ist supermies – vorteil: es arbeitet sich besser. als ich bei einem meiner reset-spaziergänge diesen megapilz entdeckte, wurde mir sogleich klar, dass so ein pilz sich in der tat recht gut als regenschirm eignen würde. einziges hindernis: das ungünstige größenverhältnis. tragisch. ich probierte es in der therorie aus, indem ich die aktuellen proportionen mal kurz ausser kraft setzte.






















Dienstag, 29. juli 2010

das wetter nervt…





in diesem sommer ist man am arbeitsplatz eindeutig besser aufgehoben als in der natur. es regnet und regnet und regnet und regnet… demzufolge war es wohl das beste, vergangenes wochenende zum arbeitswochenende zu erklären. ich verbrachte vier (regen)tage beim sender und produzierte bunte bilder fürs fernsehen. zum pause machen hatte man (fast) keine lust. das bild zeigt die blauen kantinenmöbel, der verwässerten natur ausgesetzt.






















14:57 03.01.2011
Dienstag, 21. juli 2010

jetzt reichts!





wenn man sich so fühlt, wie dieser kaputte monitor muss man handeln. muss mich doch tatsächlich im allerschönsten sommerwetter eine erkältung erwischen. man sagt, “es geht rum” und beispiele von kollegen laufen sichtbar umher. mit mir nicht - habe beschlossen und werde in bälde meine rechner schlafenzulegen, nach hause fahren und es ihnen dann gleichtun.






















Dienstag, 15. april 2010

magenresektion auf meine art





die aufgabe war, eine komplette entfernung des magens so zu illustrieren, als wäre es eine gebrauchsanweisung, wie man ein möbelstück zusammenbaut. mit einfachsten symbolen, wenig farbe und allgemein verständlichen piktogrammen, quasi wie ein schnittmuster (im wahrsten sinne des wortes). die zeichnungen wurden anschließend in einem film eingebaut, der die op zeigte. ein interessantes projekt. es kostete mich eine woche arbeit (auf jeden fall mehr zeit als die entfernung des magens in der op dauert) und es entstanden elf illustrationen die ich jeweils als einzelene ebene anlegte. als ich aus versehen alle ebenen angeschaltet habe, und alle bilder übereinander wie durch folien erblickte, entstand dieses “gesamtwerk”, welches mich sehr beeindruckte.






















Dienstag, 17. August 2009

das messer ist gewetzt





achzig jahre altes parkett trifft frisch geschärftes messer. bekomme jetzt noch eine gänsehaut – allerdings nicht wegen meiner fieberhaften erkältung, die habe ich zum glück überstanden. habe mich heute wieder zu meinem arbeitsplatz begeben, die dinge zu regeln, die zu regeln sind, da sie sich leider nicht alleine regeln, indem sie sich auf meinem schreibtisch stapeln.






















Dienstag, 02. August 2009

ein abend mit wordpress





endlich ist es soweit. habe mein ziemlich verwahrlostes weblog wieder auf den weg gebracht. das kostete mich viele stunden auf dem sofa mit meinem netbook. viele dinge, die erledigt werden sollten, habe ich in die warteschleife geschickt und spürte sogleich, dass man das nicht tun sollte – aufschieben ohne ende. ich hoffe nun, dass mich diese auf halde gelegten dinge nicht von hinten einholen und erschlagen. trotzdem ist es ein gutes gefühl, wieder ordnung im system zu haben – ist ja auch wichtig. meine beiden webseiten “geister-design.de” und “graphiklabor.de” sind frisch geputzt und laufen gut und stabil und diesem logbuch hier ist nun auch leben eingehaucht. genauso habe ich mir das vorgestellt und genauso will ich es jetzt weiterführen. ich hoffe auf die nötige displiplin.

so. aber jetzt muss ich los, tausend dinge erledigen…






















Dienstag, 01. August 2009

es geht los ...





… meistens mit einer tasse kaffee am morgen und den sieben uhr nachrichten auf bayern 2. dazu entweder knuspermüsli oder toastbrot mit butter. wenn ich das gefühl habe, gut in der zeit zu sein, gibts noch aufgeschäumte milch dazu – ein wenig in den kaffee, ein wenig ins müsli – lecker

es sind noch exakt 6935 tage bis zu meiner rente, also locker bleiben